Geschichtliches
Die zeitliche Gründung des Liefersberger Hofes ist ca. um 1500. Um 1600 wollte jeder von 2 Brüdern auf dem Bauernhof die Hofnachfolge antreten. Daraufhin wurde der Liefersberger Hof aufgeteilt zum Simonshof und Wöhrlehof.
Ursprünglich befand sich der Doppelhof oberhalb des Löschteiches. Im Januar 1626 brannte dieser ab und es baute sich jede Familie ein eigenes Hofgebäude. Den jetzigen Simonshof und Wöhrlehof. Der Simonshof ist bis heute in Familienbesitz.
Schwedenschanze
Auf dem Liefersberg wurden während der spanischen Erbfolgekriege(1697-1701) Schanzanlagen angelegt. Sie erstrecken sich vom Liefersberg bis hinab ins Kinzigtal.
Sehr gut zu sehen ist ein quadratisches Lager von wo aus die Schanzen über etwa 100 Meter nach Norden und Süden weitergehen. Sie finden das Lager, wenn Sie die Teerstraße Richtung Kreisstraße laufen. Ca. 200 Meter nach den letzten Wiesen geht rechts im spitzen Winkel ein Waldweg ab. Von hier im rechten Winkel zur Straße 50 Meter in den Wald an die Schanze laufen.
Forstwirtschaft
Die Waldfläche erstreckt sich von 400m ü.d.M. bis 870m ü.d.M. Unser Wald besteht aus 70% Plenterwald und 30% Altersklassenwald.
Im Plenterwald ist ein Nebeneinander von Bäumen in allen Altersklassen mit den Hauptbaumarten Tanne, Fichte und Buche. Die starken Bäume werden eingeschlagen und die jungen Bäume in Ihrem Schatten schließen die Lücke. Bei unserer naturnahen Waldbewirtschaftung wird sehr starkes und zum Teil astreines Holz erzeugt.
Früher wurden diese Tannen bis nach Holland geflößt. Heute kaufen Sägewerke in der Region das Stammholz und vermarkten es weltweit.
Im Altersklassenwald stehen gleich alte Bäume der Baumarten Fichte, Tanne, Douglasie, Buche und Eiche.
Der Wald wird von uns selbst bewirtschaftet.
Unser Hof hat eine eigene Jagd die verpachtet ist. In unseren Wäldern finden Sie Rehe, Wildschweine, Gamsen, Hasen, Füchse, Dachse, Marder und seit wenigen Jahren auch den Wolf.
Landwirtschaft
Der Bauernhof mit seinen Wiesen und Weiden liegt auf 700m ü.d.M.
Das Grünland um den Hof bewirtschaften wir nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Die Wiesen und Weiden werden von unseren Mutterkühen, Pferden und Zwergziegen genutzt.
Bei der Mutterkuhhaltung kommen die Kälber im Frühjahr auf die Welt und saugen bei ihrer Mutter die Milch. Sie sind übers ganze Jahr auf der Weide, im Winter können die Tiere in den Stall.
Die Flächen die wir nicht als Weide benötigen werden geheut und als Winterfutter eingelagert. Die Rinder werden im Winter geschlachtet und das meiste Fleisch wird selbst vermarktet.
Ferienwohnungen
Seit 1984 beherbergen wir Feriengäste in der ehemaligen Leibgedingwohnung. 1991 wurde das Ferienhaus mit 4 Ferienwohnungen erbaut.